Zum Jahreswechsel

Sehr verehrte Damen und Herren,

als „Liederkreis Gatsby“ sind wir in dieses Jahr hineingegangen , als „Jazz und Brettlkunst e.V.“ erwarten wir das neue Jahr 2021.

Mit der Umbenennung unseres Vereins und der Erweiterung des Vereinszwecks haben wir ein Zeichen der tätigen Solidarität gegeben. Der „Jazz und Brettlkunst e.V.“ hat Spenden bzw. Förderungen in Höhe von über 12 T€ entgegen nehmen können und damit u.a. die in der Presse stark beachtete Aktion „Hofspielhaus Vor’m Haus“  im Juni/Juli und weitere Aktion im August und im Herbst subventioniert.  Organisiert vom Team des Hofspielhauses  veranstalteten wir innerhalb dieses Projekts „Hofspielhaus Vor’m Haus“ dreimal „Jazz in der Passage“ (Alex Czinke, Jan Eschke, Matthias Bublath) , ein viertes Konzert gaben die Herren Vereinsmitglieder Haberzeth, Wörner und Tiller. Alle Konzerte wurden von einem dankbaren Publikum als Symbol des Überlebenswillens verstanden und begeistert aufgenommen.

„Die Not ist groß“ hieß es im letzten Rundschreiben des „Liederkreises“ vom Sommer 2020 unter Bezug auf die Lage der freien Künstler, die Not ist  seit November noch größer geworden. Die materiellen Nöte der freien Künstler sind dabei nur die eine Seite, schwerer wiegt der Verlust, seit Monaten Musik und Theater nur noch aus zweiter Hand erleben zu können. Christiane Brammer hat dies in einem Beitrag in der Süddeutschen Zeitung auf den Punkt gebracht (Anlage).

Die  Münchner Jazzmusiker warten auf eine Wiederbelebung der Szene, in der sich unser „Hofspielhaus Jazz“ fest etabliert hat. Wann und unter welchen Auflagen wir das neu gewachsene Stammpublikum werden einladen können, ist ungewiss.

Bleiben wir einfach guter Dinge und erwarten das Kommende.

Im Namen des Vorstands wünsche ich Ihnen ein Gesundes Neues Jahr!

Herzlichst Ihr

FW Tiller

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